Der finale Schuss ist der letzte Akt im Ritual eines Jägers. Bis dahin braucht er viel Geduld, Kenntnisse über Tier und Natur sowie die richtige Ausrüstung. Bei Billy Bebi ist der finale Schuss begleitet von Wehmut, Demut und grösster Konzentration. Denn sein Gegenüber ist der Hirsch, ein sehr schlaues und schönes Tier.

Es ist keineswegs so, dass Billy Bebi gerne tötet. «Es ist ein seltsames Gefühl» beschreibt er die Momente des Abschusses. Drückt er ab, muss er sich sicher sein, das Tier optimal zu treffen. «Ich fühle jeweils eine riesige Anspannung. Das Tier soll nicht leiden müssen. Entsprechend erleichtert bin ich, wenn ich mich versichert habe, dass es tot ist. Dass alles geklappt hat. Dass der finale Schuss gut getroffen hat.»

Der schlaue Hirsch, das Hüttenleben und das Leica Televid

Dieses Jahr war der Bündner Jäger noch nicht erfolgreich. Die erste Woche auf der Jagd verlief ohne Abschuss. «Grund ist vor allem die noch sehr gute Vegetation. Bis auf die höchsten Gipfel ist es noch saftig grün. Zudem machte uns bisher auch der viele Nebel einen Strich durch die Rechnung.» Nun ist eine Woche Pause. Danach geht die Jagd auf der Alp Larein während vierzehn Tagen weiter. Diese Momente der Ruhe sind für Tier und Jäger wichtig. Das Wild kann sich beruhigen. Die Jäger hoffen danach auf bessere Abschussquoten. Obwohl, letztes Jahr schoss Billy Bebi ein einziges Hirschstier. «Die Hirsche sind sehr schlaue Tiere. Wir dürfen am Abend bis um 20.30 Uhr schiessen, danach ist Nachtruhe. Da sitze ich also an der Grenze des Wildasyls und warte auf ein Tier. Und genau 3 Minuten nach Jagdschluss taucht das Tier vor mir auf. Dies passiert oft. Als ob sie die Zeit kennen würden.»

Der Respekt vor Tier und Natur ist bei Billy Bebi spürbar. Für ihn ist die Jagd viel mehr als das geplante Töten eines Tieres. Ein ganz wichtiger Faktor ist die Freundschaft, das Zusammensein. «Die drei Wochen Jagdzeit verbringe ich mit Freunden und Familie in unserer Jagdhütte auf 1800 Meter. Wir kochen zusammen, diskutieren viel, trinken eine gute Flasche Wein und geniessen die Zeit in der Natur. Ohne dieses Hüttenleben würde ich wohl gar nicht mehr auf die Jagd gehen.» Das geliebte Hüttenleben geniessen Billy Bebi uns seine Freunde schon Wochen vor der eigentlichen Jagd. «Ab Juni sind wir regelmässig dort und beobachten während dem ganzen Sommer das Wild. Es ist spannend zu sehen, wie die Tiere den Winter überstanden haben. Vor allem grössere Hirsche, welche man kennt und wiedersieht. Bei dieser Beobachtung verlasse ich mich auf mein Leica APO-Televid 65 Spektiv, welches die perfekten Bilder liefert.»

Leica als perfekte Jagd-Ausrüstung

Billy Bebi unterscheidet sich von den anderen Bündner Jägern vor allem durch ein Merkmal: er benutzt durchwegs Leica-Produkte. «Tatsächlich setze ich durchwegs auf Leica-Produkte. Sie sind ganz einfach top. Zum Beispiel harmonieren der Feldstecher und das Zielfernrohr perfekt. Da wir oft in der Dämmerung jagen, kann eine gute Sicht bei Dunkelheit entscheidend sein. Man sieht das Tier einen Moment länger. In diesen Bedingungen sind die Leica-Produkte unschlagbar. Die Sicht durch das Zielfernrohr stimmt exakt überein mit der Sicht durch den Feldstecher. Dadurch kann ich mich ideal auf den Abschuss vorbereiten und einstellen. Dank dem Leuchtpunkt in der Mitte des Zielfernrohrs sehe ich genau, wo der Schuss einschlägt. Zudem kann ich ihn dimmen, so dass er genau zur Dämmerung passt und perfekte Sicht garantiert.»

Billy Bebi verlässt sich zu hundert Prozent auf seine Leica-Ausrüstung. Sie garantiert ihm eine fehlerfreie Jagd. Wichtig ist, dass der finale Schuss sitzt. Damit das Tier nicht leiden muss. «Ich fühle mich sehr sicher beim Schiessen. Der kleine Leuchtpunkt hilft mir, absolut genau zu treffen. Das Zielfernrohr hat eine super Optik und ist zudem viel stabiler als andere Produkte. Zwar auch ein bisschen schwerer, aber sehr robust.» Ein weiterer Vorteil ist der Feldstecher mit integriertem Entfernungsmesser.

«Da merkt man, wie extrem man sich von blossem Auge verschätzt. Mit dem integrierten Entfernungsmesser gewinne ich immer ein paar Sekunden zusätzlich, was entscheidend sein kann. Der Messer ist sehr zuverlässig.» Perfekte Voraussetzungen also für den Bündner Jäger für die kommenden zwei Wochen auf der Alp Larein. Der Hirsch will gewarnt sein.

Rituale zum Abschied

Nach einer Woche Pause geht es für Billy Bebi zurück in die Natur, zurück in die Jagdhütte. So wie es vor ihm auch schon sein Grossvater und Vater getan haben. Die Jagd ist eine Tradition in vielen Bündner Familien. «Schiessen wir keinen Hirsch, haben wir nichts auf dem Teller» erzählt der sympathische Bündner lächelnd. Eine Aussage, welche die Tradition der Jagd sicherlich bestens beschreibt. Und selbstverständlich wird ein allfällig geschossener Hirsch auch tatsächlich auf den Tellern der Jagdhütte landen.

«Dadurch geben wir dem Tod des Tieres einen Sinn. Ein so schönes Tier zu schiessen fällt mir nicht einfach. Zu denken, dass es nicht mehr im schönen Graubünden leben und rumlaufen kann, tut auch ein bisschen weh.» Daher legen die Jäger dem geschossenen Tier einen sogenannten Bruch, den letzten Bissen, ins Maul und drehen beim Abtransport seinen Kopf gegen die Berge «So kann das Tier noch einmal seine Heimat betrachten.»

 

Ausrüstung
Leica Geovid 8×56 HD-B
Leica APO-Televid 65
Leica Magnus 2.4-16×56 i

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